| Udo Folgart kritisiert Pläne zur Kappung der Direktzahlungen: EU-Pläne gefährden Brandenburger Landw |
| Montag, 19. September 2011 | |
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Pressemitteilung:
„Die EU-Kommission
und die Befürworter der Kappung haben völlig außer Acht gelassen, dass die
Kappung eine Landwirtschaft trifft, die in Brandenburg oftmals in
Mehrfamilienbetrieben stattfindet und ein wichtiger Arbeitgeber im ländlichen
Raum ist“, so Udo Folgart. Die Direktzahlungen werden den Betrieben für die
hohen Produktionsstandards und Umweltauflagen, für den Erhalt der
Kulturlandschaft, als Ausgleich für die niedrigen verbraucherfreundlichen
Lebensmittelpreise gezahlt, die auch Ziel der EU-Agrarpolitik sind.
Deutschland
hat bereits umfangreiche Umweltauflagen und Tierschutzauflagen in der
landwirtschaftlichen Produktion umgesetzt und mit der einheitlichen
Flächenprämie für Acker- und Grünland einen erheblichen und unbürokratischen
Beitrag zum sogenannten Greening vorgenommen. Wer aus Brandenburg weitere
Auflagen und mehr Umweltbürokratie fordere, lasse zudem unberücksichtigt, dass
bereits rund 1/3 der Landesfläche unter Schutzstatus steht und die Landwirtschaft
auf ca. 25 Prozent der Acker- und Grünlandflächen freiwillig
Agrarumweltmaßnahmen durchführt, so Udo Folgart. |

